Datum: 6. August 2020 
Alarmzeit: 14:48 Uhr 
Art: Feuer 2 AGO 
Einsatzort: Geilenkirchen – Grotenrath 


Einsatzbericht:

+++++ Einsatz +++++
15/2020
06.08.2020 14:47 Uhr

Alarmiert:
LE Geilenkirchen
LE Süggerath
LE Gillrath-Hatterath
LE Teveren
LE Tripsrath-Niederheid
LE Nirm
LE Prummern
LE Waurichen
Verwaltungsstaffel FW Geilenkirchen
Einsatzleitdienst FW Geilenkirchen
LZ Übach-Palenberg (Drehleiter)
LZ Hückelhoven (TLF 4000)
LE Stahe-Niederbusch (TLF 4000)
NATO Fire Departement (AB Wassertank)
stv. Kreisbrandmeister Kreis Heinsberg
Betreuungseinheit Malteser Hilfsdienst Geilenkirchen
KTW Malteser Hilfsdienst Geilenkirchen
Rettungsdienst
Polizei

Ort:
Geilenkirchen – Grotenrath
Teverener Heide

Stichwort:
Feuer 2 AGO – brennt Gebüsch

Lage vor Ort:
Zum wiederholten Male alarmierte die Leitstelle des Kreises Heinsberg die Feuerwehr Geilenkirchen am Donnerstag in die Teverener Heide. An mehreren Stellen sollte Feuer ausgebrochen sein. Die Meldung bestätigte sich beim Eintreffen der ersten Kräfte. Auf den ersten Blick gab es mindestens drei unabhängige Stellen, an denen der Wald und der Unterboden brannte. Im weiteren Verlauf wurden zwei weitere Stellen erkundet, die durch Kräfte der niederländischen Brandweer bearbeitet wurden. Mit insgesamt rund 80 Kräften des Brandschutzes wurde die Ausbreitung der drei Stellen eingedämmt. Durch den Einsatz von insgesamt über 15 Rohren konnten wir verhindern, dass weitaus mehr Wald- und Heidefläche dem Feuer zum Opfer fielen. Nichtsdestotrotz wurden mehrere Tausend Quadratmeter Vegetationsfläche Opfer der Flammen.
Eine besondere Herausforderung war erneut die Wasserversorgung für die eingesetzten Kräfte. Im Pedelverkehr mit vielen Löschfahrzeugen wurde das Löschwasser vom nächsten Hydranten an der Waldstraße in die Heide befördert. Hierzu erhielten wir Unterstützung mehrerer Tanklöschfahrzeuge, sowie des NATO Fire Departements.
Aufgund der hohen Temeperaturen war die Brandbekämpfung äußerst kräftezehrend, weswegen dauerhaft ein Rettungsmittel zum Eigenschutz, sowie Verpflegung durch die Betreuungseinheit der Malteser zur Verfügung stand. Nach einer Einsatzdauer von rund fünf Stunden konnten die letzten Kräfte ihren Standort anfahren. Eine regelmäßige Kontrolle der betroffenen Bereiche mittels Brandwache wurde initiiert und organisiert.
Da es sich bei den Bränden höchstwahrscheinlich um vorsätzlich gelegte Brände handelt bittet die Polizei um ihre Mithilfe. Sollten sie verdächtige Beobachtungen gemacht haben wenden sie sich bitte umgehend an die Polizei.

Feuer 2 AGO – brennt Gebüsch