Datum: 11. August 2026 um 10:39 Uhr
Einsatzart: Feuer 3
Einsatzort: Geilenkirchen – Hoven


Einsatzbericht:

+++++ Einsatz +++++
📊 13/2026
📟 Feuer 3 – brennt Scheune
📅 11.08.2026 – 10:39 Uhr
📍 Geilenkirchen – Hoven

🚒 LE Geilenkirchen
🚒 LE Süggerath
🚒 LE Gillrath – Hatterath
🚒 LE Teveren
🚒 LE Tripsrath – Niederheid
🚒 LE Nirm
🚒 LE Würm
🚒 LE Prummern
🚒 LE Waurichen
🚒 LE Verwaltung
🚒 Fachdienst ELW/FEZ
🚒 Fachdienst Logistik
🚒 Einsatzleitdienst FW Geilenkirchen
🚒 Feuerschutzzentrum Kreis Heinsberg (Abrollbehälter Atemschutz, Abrollbehälter Wasser)
🚒 stv. Kreisbrandmeister
🚑 Rettungsdienst
🚑 Einsatzeinheit Malteser
🚑 Fachberater HiOrg
🚓 Polizei
🚒 THW Hückelhoven
🔶 Bauhof Stadt Geilenkirchen
🗂️ Bürgermeister Stadt Geilenkirchen
🗂️ Untere Wasserbehörde Kreis Heinsberg
🗂️ LANUK – Landesamt für Natur, Umwelt & Klima NRW

Lage vor Ort:

Am Dienstag wurden mehrere Einheiten gegen 10:40 Uhr zu einem Scheunenbrand alarmiert. Bereits auf Anfahrt zur Einsatzstelle nahmen die Einsatzkräfte bereits eine Rauchsäule wahr. Vor Ort gestaltete sich die Lage dramatisch. Eine Scheune, in der Stroh und Heu gelagert waren, stand bereits im Vollbrand. Der heiße Brandrauch und ein ausgedehnter Funkenflug sorgten dafür, dass bereits ein größerer Holzstapel, sowie ein angrenzendes Feld Feuer fingen. Eine benachbarte Halle mit Fahrzeugen war ebenfalls in Gefahr einer weiteren Ausbreitung. Sofort wurden weitere Löscheinheiten, sowie wasserführende Fahrzeuge zur Einsatzstelle beordert. Auch die Drohne der Feuerwehr Geilenkirchen kam zur Lageerkundung zum Einsatz. Durch den massiven und schnellen Löschwassereinsatz konnte ein Übergreifen auf die zweite Halle verhindert werden. Der Feldbrand konnte ebenfalls eingedämmt werden, sodass kein Übergreifen auf weitere Gebäude oder Felder erfolgte. Insgesamt verbrannten hier rund 10.000m² abgeerntete Ackerfläche.
Die bereits in Vollbrand stehende Scheune konnte aufgrund der massiven Brandeinwirkung nicht gehalten werden, sodass die Dachkonstruktion im Laufe des Einsatzes zusammenbrach. Gemeinsam mit dem hinzugezogenen Fachberater des THW entschied man sich das weiterhin brennende Stroh mittels Radlader auszuräumen und auf dem verbrannten Feld abzulöschen. Die Maßnahme dauerte bis tief in die Nacht an, bevor die tragenden Wände der Scheune teils nachgaben und das Gebäude schlussendlich von einem Fachunternehmen in Begleitung der Feuerwehr abgerissen werden musste. Eine Brandwache war bis 8 Uhr am Mittwoch vor Ort und löschte immer wieder aufglimmende Glutnester ab.

Feuer 3 – brennt Scheune